Freitag 6 Dezember 2019

Von „Klein-Favela“ zum „Klein-Belvedere“

Nach langen Jahren und vielen Bemühungen gelang am 20.6.1989 die Rückübereignung der Villa an die rechtmäßige Eigentümerin. Nach dem Tod meiner Mutter 1991 habe ich ein Haus geerbt, das wir in der Familie scherzhaft „die Ruine“ genannt haben. „Klein-Favela“ war geblieben; die Stadtverwaltung hatte das Haus zwar zurückgegeben, aber voll bewohnt. So verfiel das Haus immer weiter.

Die Verhandlungen mit dem Stadtbezirk Warszawa-Ochota dauerten lange, endlich kamen sie zum Erfolg. Dank einer Vereinbarung, die nach und nach Umgesetzt wurde, haben die Bewohner eine andere, viel bessere Bleibe bekommen. Die Bezirksverwaltung hat eingesehen, dass mit diesem historischen Gebäude endlich etwas Gutes geschehen soll.  

Nach insgesamt 23 Jahre dauernden Anstrengungen - vom 20.06.1989 (an diesem Tag wurde die Rückgabe des Hauses beurkundet) bis zum 25.04.2012 (Auszugstag des letzten Mieters) – wurde „Klein-Belvedere“ endlich frei.

 

 



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